Die Preise am Markt im Überblick
Für eine Website gibt es drei gängige Wege: Du lässt sie einmalig bauen, du mietest sie oder du baust sie selbst mit einem Baukasten. Die Tabelle fasst eine Marktübersicht und eine Stichprobe öffentlich genannter Preise von Agenturen, Anbietern für Mietwebsites und Baukästen zusammen, Stand September 2026. Einzelne Anbieter nennen wir bewusst nicht. Die Marktübersicht steht unter dem Artikel.
| Weg | Typischer Preis | Was dazukommt |
|---|---|---|
| Kleine Agentur oder Freelancer, einmalig | 1.500 bis 2.500 € für eine Visitenkarten-Website, 2.500 bis 5.000 € für eine mehrseitige Firmenwebsite | Betreuung laut Marktübersicht 200 bis 800 € im Jahr |
| Agentur mit vollem Service, einmalig | 5.000 bis 10.000 € für eine Standard-Firmenwebsite | Wartungspakete laut Marktübersicht 1.000 bis 3.000 € im Jahr |
| Website mieten | Einstiegs- und Mittelpakete in unserer Stichprobe 49 bis 149 € im Monat | in unserer Stichprobe meist 150 bis 750 € Einrichtung, Mindestlaufzeit 6 bis 36 Monate |
| Baukasten | eine Marktübersicht nennt 5 bis 60 € im Monat, in unserer Stichprobe etwa 12 bis 50 € im Monat, teils inklusive Umsatzsteuer | Gestaltung, Texte, Fotos und Pflege machst du selbst |
Die Spannen sind breit, weil „eine Website“ sehr Verschiedenes meinen kann. Eine Seite mit Kontaktdaten und drei Leistungen ist ein anderes Projekt als eine Website mit Terminbuchung und zwanzig Unterseiten. Achte beim Vergleich auch darauf, ob ein Preis netto oder brutto genannt wird. Die Anbieter in unserer Stichprobe machen das unterschiedlich.
Wovon der Preis abhängt
Diese Punkte bestimmen den Aufwand und damit den Preis am stärksten:
- Zahl der Seiten. Jede Leistung, jeder Standort und jede Referenz braucht eine eigene Seite mit eigenem Text.
- Texte. Lieferst du die Texte selbst oder schreibt sie der Anbieter? Professionelle Texte kosten laut einer Marktübersicht 500 bis 1.500 € extra.
- Fotos. Eigene Fotos von Team, Betrieb und Arbeiten wirken besser als Bilder aus Datenbanken. Ein Fotograf kostet extra.
- Funktionen. Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, ein Shop oder ein Mitgliederbereich erhöhen den Aufwand deutlich.
- Gestaltung. Eine angepasste Vorlage ist günstiger als ein ganz eigenes Design.
- Barrierefreiheit und Datenschutz. Eine Website, die auch mit Screenreader und ohne Maus bedienbar ist, braucht Sorgfalt. Ein Screenreader liest Bildschirminhalte vor. Dasselbe gilt für ein sauberes Cookie-Banner.
Bevor du Angebote einholst, schreib diese Punkte für deinen Betrieb auf. Dann bekommst du vergleichbare Preise und musst nicht raten, was in einem Angebot fehlt.
Einmalpreis oder Abo: zwei Modelle im Vergleich
Beim Einmalpreis zahlst du die Erstellung vorab, manchmal in Raten nach Projektschritten. Danach kümmerst du dich selbst oder per Wartungsvertrag um Hosting und Updates.
Beim Abo oder der Mietwebsite zahlst du einen festen Monatsbetrag. Gestaltung, Hosting und Pflege sind darin enthalten. Viele Anbieter verlangen zusätzlich eine Einrichtungsgebühr und eine Mindestlaufzeit.
| Frage | Einmalpreis | Abo oder Miete |
|---|---|---|
| Was zahlst du vorab? | den größten Teil der Projektsumme | Einrichtungsgebühr, in unserer Stichprobe meist 150 bis 750 € |
| Wie lange bist du gebunden? | an das Projekt, danach frei | je nach Vertrag bis zu 36 Monate |
| Wer pflegt Technik und Updates? | du oder ein separater Wartungsvertrag | der Anbieter |
| Was passiert bei Kündigung? | in der Regel behältst du die Website, lass dir die Nutzungsrechte schriftlich bestätigen | steht im Vertrag, frag gezielt danach |
| Wie planbar sind die Kosten? | große Summe am Anfang, danach schwankend | gleichbleibend pro Monat |
Keines der beiden Modelle ist grundsätzlich besser. Ein Einmalpreis passt, wenn du Budget hast und die Technik selbst verantworten willst. Ein Abo passt, wenn du planbare Kosten willst und dich nicht um Technik kümmern möchtest.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden
Eine Website kostet auch nach dem Livegang Geld. Eine Marktübersicht aus dem Jahr 2026 nennt diese Posten:
| Posten | Kosten laut Marktübersicht |
|---|---|
| .de-Domain | 10 bis 15 € im Jahr |
| E-Mail-Postfächer | 30 bis 120 € im Jahr |
| Backups | 50 bis 150 € im Jahr |
| Support und Notfall-Service | 200 bis 500 € im Jahr |
| Überwachung der Ladezeiten | 100 bis 300 € im Jahr |
Dazu kommen Hosting und ein SSL-Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung. Bei Systemen wie WordPress fallen außerdem regelmäßige Updates von System und Erweiterungen an. Wer das nicht selbst macht, braucht dafür einen Wartungsvertrag.
Ein Punkt fehlt in fast jeder Rechnung: deine eigene Zeit. Wer Texte schreibt, Fotos aussucht und Änderungen selbst einpflegt, zahlt mit Stunden statt mit Euro.
So rechnest du die Kosten über drei Jahre
Ein Monatspreis wirkt klein, eine Projektsumme groß. Vergleichbar werden beide erst, wenn du sie über denselben Zeitraum rechnest. Drei Jahre sind ein guter Maßstab, weil Mindestlaufzeiten in unserer Stichprobe bis zu 36 Monate reichen.
So gehst du vor:
- Einmalige Kosten addieren: Erstellung oder Einrichtungsgebühr, dazu Fotos und Texte, falls sie extra kosten.
- Laufende Kosten mal 36 Monate rechnen: Monatspreis, Hosting, Wartung und E-Mail.
- Mindestlaufzeit prüfen: Wie viel zahlst du, wenn du nach einem Jahr aufhören willst?
- Änderungen einplanen: Wie viele Änderungen sind enthalten, was kostet jede weitere?
Ein Rechenbeispiel mit runden Zahlen, das keinem bestimmten Anbieter entspricht: Ein Mietpaket kostet 100 € im Monat, dazu 500 € Einrichtung und 24 Monate Mindestlaufzeit. Willst du schon nach einem Jahr aufhören, zahlst du wegen der Mindestlaufzeit trotzdem 2.900 €. Über drei Jahre kommen 4.100 € zusammen. Diese Zahl kannst du direkt mit einem Einmalangebot plus drei Jahren Wartung vergleichen. Setz für deinen Vergleich die Zahlen aus deinen Angeboten ein.
Worauf du beim Angebot achten solltest
Bevor du unterschreibst, kläre diese Fragen schriftlich:
- Sind die Preise netto oder brutto?
- Wie lang ist die Mindestlaufzeit und wie lang die Kündigungsfrist?
- Auf wen ist die Domain registriert, auf dich oder auf den Anbieter?
- Was bekommst du bei Kündigung: die fertige Website, die Inhalte als Export oder nichts?
- Wie viele Änderungen sind im Preis enthalten und wie schnell werden sie umgesetzt?
- Wer schreibt die Texte und wer liefert die Fotos?
- Ist die Website barrierefrei aufgebaut und wird das Cookie-Banner mitgeliefert?
- Siehst du einen Entwurf, bevor du zahlst?
Ein seriöser Anbieter beantwortet diese Fragen ohne Umwege. Wenn Antworten ausweichend bleiben, ist das ein Warnsignal.
Was eine Website bei ZEHO Webvision kostet
Bei ZEHO Webvision zahlst du 39 € (Start, bis 3 Seiten), 79 € (Business, bis 10 Seiten) oder 149 € (Pro, bis 25 Seiten) netto im Monat, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Du siehst zuerst einen Entwurf, die erste Rechnung kommt erst mit dem Livegang. Alle Details und einen Rechner findest du unter Preise.